Das Hermann-Vogel-Haus in Krebes


Bahnhof Pirk mit Bahnhofsgalerie

Bahnhof Pirk mit Galerie

Der Bahnhof liegt an der so genannten Bäderlinie Bad Elster – Bad Brambach – Franzensbad – Marienbad. In der Gegenrichtung ist die Stadt Plauen in 20 Minuten erreichbar.
Zu DDR – Zeiten war der Bahnhof oft bewacht, da der Nachbarort Großzöbern bereits Sperrgebiet war.
Die Bahnsteige sind ungewöhnlich breit, da sämtliches Baumaterial für die Pirker Autobahnbrücke und die Pirker Talsperre hier abgeladen wurde.
Der Bahnhof Pirk war Treffpunkt vieler Reisender aus den umliegenden Dörfern, die zur Arbeit oder in die Schule fuhren. Durch den steigenden Autoverkehr wurde es schließlich einsamer im Bahnhof Pirk. Die Schalterhalle bot ideale Voraussetzungen für Ausstellungen. Diese Idee von Frau Susanne Söllner – Burr stieß beim Ort und bei der Bahn auf offene Ohren und so wurde aus dem Treffpunkt für Reisende ein Treffpunkt für Kunstinteressierte und Künstler.
Getragen wird die Einrichtung von einem engagierten Team, die sich mehrmals im Jahr neue Themen für Ausstellungen ausdenken und diese organisieren und durchführen.
2012 feiert die Bahnhofsgalerie Pirk das 10-jährige Bestehen. In dieser Zeit fanden 36 Ausstellungen im Bahnhofsgebäude statt.


Pfarrhofsgalerie Mißlareuth

Mit 625 m gehört Mißlareuth zu den hochgelegenen vogtländischen Dörfern und wurde 1994 zu Reuth eingemeindet. Sein Wahrzeichen, der Kirchturm, ist bei günstigem Wetter von Schöneck bis zum Döbraberg im Frankenwald, vom Epprechtstein bei Kirchenlamitz bis hin zum westlichen Erzgebirge zu sehen. Auf dem der Kirche benachbarten Friedhof befindet sich das Grab des Gelehrten Bauern aus Rothenacker.
Die erste urkundliche Erwähnung geht auf das Jahr 1289 zurück. Damals ist ein "plebanus de Muzsellotenrute" (ein Pfarrer aus Mißlareuth) als Zeuge bei einer vertraglichen Vereinbarung der Vögte von Weida und Plauen aufgetreten.Die Flur ist Bestandteil des Landschaftsgebietes "Burgstein". Offene Flächen und Wälder umgeben Mißlareuth´s Rundlingsgestalt. Während der Zeit des Kalten Krieges war Mißlareuth so gut wie von der Außenwelt abgeschnitten.
Erwähnenswert ist ein Feuchtbiotop mit seltenen Pflanzen und das Quellgebiet des Kemnitzbaches, der in Pirk in die Weiße Elster mündet.
Besucher, die aus Plauen kommen, werden durch eine geschützte Allee alter Eichen geleitet.
Mißlareuth ist mit der Pfarrhofgalerie und Kirche Zentrum des "Festivals Mitte Europa".

Dorfplatz Mißlareuth

Museumshäuschen Krebes